• imc CRONOSflex

    imc CRONOSflex

    Flexibel im Aufbau, maximal im Nutzen

Dezentraler Aufbau

Eine besondere Eigenschaft von imc CRONOSflex besteht in der Möglichkeit die Module räumlich verteilt zu nutzen. In diesem Fall werden die dezentral eingesetzten Module einfach über ein Standard-Ethernet Kabel (RJ45, CAT5) mit der Basiseinheit verbunden. Auch mehrere flex-Module, die zu einem lokalen Block "zusammengeklickt" sind, lassen sich so anschließen. Mit der Kombination beider Verbindungstechniken können beliebig verteilte Messinseln geschaffen werden, die logisch als ein Mess- und Steuerung-System zusammenarbeiten.

Die räumliche Ausdehnung eines derartigen verteilten Systems kann sich auf bis zu 100 m Distanz zwischen zwei „Knoten“ erstrecken. Das ermöglichst es, die imc CRONOSflex-Module besonders nahe am Sensor zu platzieren und verringert den Verkabelungsaufwand deutlich. Lange Sensorkabel, die analoge Messsignale mit kleinsten Pegeln führen, sind darüber hinaus in der Regel sehr viel empfindlicher gegenüber eingekoppelten Störungen oder ESD-Problemen als die stets galvanisch isolierten, robusten und fehlertoleranten Netzwerk-Verbindungen. So kann eine verteilte Systemtopologie den Messaufbau nicht nur flexibler und preiswerter machen, sondern auch entscheidend robuster und hochwertiger in Bezug auf die Signalqualität.

Alternativer Betrieb mit fremden EtherCAT-Mastern

EtherCAT ist als Echtzeit-Feldbus im industriellen Umfeld vor allem in der Automatisierungstechnik verbreitet. Die imc CRONOSflex-Systeme unterstützen dieses Protokoll und können mit zwei alternativen Konzepten in bestehende EtherCAT-Bussysteme integriert werden:

  1. Als Gesamtsystem:
    Mittels des imc EtherCAT-Slave-Interface lässt sich ein komplettes imc CRONOSflex-Gerät als Subsystem in ein bestehendes EtherCAT-Netzwerk einbinden. Damit sind weitgehend alle Informationen des imc CRONOS-Systems, auch die im Geräte mittels imc Online FAMOS berechneten Ergebnisse, für das Automatisierungssystem mit seinem externen EtherCAT-Master verfügbar. Diese Lösung ist auch für imc CRONOScompact und imc CRONOS-XT-Geräte realisierbar.
  2. Als einzelne Messmodule:
    Die flex-Module lassen sich auch ohne eine imc CRONOSflex-Basiseinheit in bestehenden EtherCAT-Bussystem mit fremden Mastern einsetzen. Für weitere Informationen dazu kontaktieren Sie uns bitte.

Vernetzung und Stromversorgung

Sowohl Basis-Einheit als auch jedes flex-Modul, besitzen einen eigenen Versorgungseingang für 10-50 V DC sowie zwei RJ45 Netzwerk-Buchsen (IN/OUT) zur Verkabelung des EtherCAT System-Busses.
Zusätzlich sind alle Komponenten mit einem robusten Steckverbinder ausgestattet, der bei direkter mechanischer Kopplung von Modulen (rastender „Klick-Verschluss“) die Versorgung und Busanbindung übernimmt. So können mehrere direkt zusammengesteckte Module von einer einzelnen DC-Quelle gemeinsam versorgt werden. Sollten versehentlich mehrere Versorgungsspannungen an einem Block angeschlossen sein, so sorgt eine Verriegelungs- bzw. Vorrangschaltung dafür, dass sich jeweils die von links gesehen „erste“ durchsetzt.

Power-over-Ethernet (PoE)

Die imc CRONOSflex-Module unterstützen das standardisierte Verfahren Power-over-Ethernet (PoE) zur Stromversorgung über das Netzwerkkabel (CAT5). Eine zusätzliche Versorgungsleitung oder ein Netzteil ist damit überflüssig. Dies ist besonders interessant für entfernte und unzugänglich montierte Messmodule.
Die PoE Spezifikation legt eine maximal über das Netzwerkkabel bereitstellbare Leistung fest. Diese reicht, je nach Modul-Typ, auch für mehrere Module aus.

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